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Automatisierte Güteraufzüge mit FTS und AMR integrieren

Automatisierung mehrgeschossiger Transportprozesse mit Güter- und Lastenaufzügen von Lödige Industries

Der Mangel an verfügbarem Land in dicht besiedelten Gebieten und steigende Mietpreise für Lagerhallen sind einer der Gründe für den Anstieg von mehrstöckiger Lagern. Das Automatisierungsmodul für Lödige Güter- und Lastenaufzüge optimiert den innerbetrieblichen Materialtransport für Lager und Produktionsstätten und automatisiert den Transport über mehrere Etagen durch fahrerlose Transportsysteme (FTS) und autonome mobile Roboter (AMR).

 

Vorteile des automatischen Güteraufzugs mit FTS/AMR

Performance steigern 

Genauigkeit und Effizienz erhöhen

Betriebskosten senken

Effekt der FTS- oder AMR-Flotte maximieren

Personentransport durch Mischbetrieb möglich

Wie automatisierte Güteraufzüge mit FTS/AMR funktionieren

Automatisierte Güter- und Lastenaufzüge ermöglichen einer Vielzahl von FTS und AMR den unabhängigen Zugang zu mehreren Ebenen innerhalb eines Lagers. Das Lagerverwaltungssystem steuert sowohl die FTSs/AMRs als auch den Aufzug vollautomatisch, einschließlich des Öffnens und Schließens der Aufzugstüren.

Das FTS/AMR-Modul für unsere Aufzüge ermöglicht einen automatisierten und im Mischbetrieb optional auch einen manuellen Betrieb. Die Steuerung erfolgt über potentialfreie Kontakte für den SHERPA-Güteraufzug oder über eine parametrierte Schnittstellenanbindung in Kombination mit dem OLYMPUS-Güteraufzug.

Einfache und schnelle Integration in neue und bestehende Gebäude

Die Kombination von intelligenten Güteraufzügen und FTS/AMR-Flotte ermöglicht es den Betreibern von Lagern und Produktionsstätten, alle Lagerflächen effektiv miteinander zu verknüpfen und zu automatisieren, während die gleiche Grundfläche erhalten bleibt. Auch wenn eine FTS-Anwendung nicht sofort geplant ist, kann es sinnvoll sein, den Lastenaufzug bereits für diese Anwendung auszustatten, um später höhere Anpassungskosten zu vermeiden.

 

Ununterbrochene, reibungslos ineinandergreifende Systeme

Vermeiden Sie Ausfallzeiten und verbessern Sie den Gesamtbetrieb, indem Sie den vertikalen FTS/AMR-Transport in Ihrem Lager oder Ihrer Produktionsanlage automatisieren. Durch den Einsatz von Lastenaufzügen für den automatischen Transport Ihrer FTS- oder AMR-Flotte in andere Stockwerke, wird die Automatisierung Ihrer Anlage auf weitere Stockwerke ausgedehnt. Die Laufwege Ihrer Mitarbeiter und die Transportprozesse werden dadurch verkürzt. Das Personal muss die Waren nicht mehr auf andere Ebenen begleiten oder schicken, wodurch der zeitliche Aufwand reduziert und höherwertige Aufgaben priorisiert werden können.

Platz, Kosten und Zeit sparen

Durch die Installation eines Lastenaufzugs zum Transport Ihrer FTS oder AMR auf mehrere Ebenen können Sie die Vorteile mobiler Automatisierungssysteme im Handumdrehen erweitern.  FTS/AMR sind ein flexibles und leicht skalierbares Automatisierungswerkzeug, das den Automatisierungsgrad in Ihrer Anlage weiter maximieren und Ihren ROI jederzeit verbessern kann.

Wir helfen Ihnen bei der Auswahl und Planung Ihres automatisierten Güter- oder Lastenaufzugs

SHERPA Güteraufzug

Der robuste SHERPA-Güteraufzug für Lasten bis zu (4000kg) verfügt optional über einen eigenen Schacht und lässt sich problemlos in neue oder bestehende Gebäude und Regalsysteme integrieren.

Mehr über den SHERPA

 

OLYMPUS Lastenaufzug

Der OLYMPUS-Lastenaufzug transportiert Güter mit einem Gewicht von bis zu 20t und einer Förderhöhe von 30m. Perfekt für industrielle Produktionsanlagen und Lagerhallen.

Mehr über den OLYMPUS
 

Mögliche Einsatzgebiete des automatischen Güteraufzugs

Produktion

Ein Lastenaufzug in Kombination mit einem FTS kann verschiedene Produktionsschritte automatisch miteinander verbinden, auch über mehrere Ebenen hinweg. Dadurch kann der gesamte Produktionsprozess optimiert werden.

Lagerhallen

Durch den Einsatz eines automatischen Lastenaufzugs in Kombination mit einem FTS können Lagerhallen alle Ebenen im Lagerbereich vollautomatisch bedienen. Die einfache und schnelle Integration erhöht die Flexibilität, indem sie einen automatisierten, gemischten oder wahlweise manuellen Betrieb ermöglicht.

Technische Daten der automatischen Aufzüge

SHERPA OLYMPUS
Türen/tore Rolltore Teleskopschiebetür oder Hubtore
Maximale Last des FTS/AMR 1000kg** 20t
Spaltbreite 30mm** 5 Modellvarianten von 10 mm bis 30 mm plus Toleranzen
Bodenbelag Sockel aus Glattblech mit 2K-Anti-Rutsch-Beschichtung Verschiedene Optionen für den Kabinenboden aus glattem Blech, Stahl und rostfreiem Stahl
Betrieb Gemischter Betrieb Gemischter Betrieb (automatisch/manuell)

*Maximaler Höhenunterschied zwischen dem Fahrkorbboden und dem festen Boden der Etagen (SHERPA) bzw. zwischen der Aufzugsschachttür und der Fahrkorbtür (OLYMPUS) sowohl bei der Positionierung des Fahrkorbs als auch beim Ein- und Aussteigen aus dem FTF/AMR.

**Andere Optionen auf Anfrage.

FAQs (Häufig gestellte Fragen)

Wie kommunizieren der Aufzug und das Flottenmanagementsystem?

Für die Kommunikation zwischen Aufzug und Flottenmanagementsystem gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Die standardmäßig angebotene Kommunikationsschnittstelle für den SHERPA-Güteraufzug sind potentialfreie Kontakte. Die Anschlüsse der Kontakte können verdrahtet werden.

Potentialfrei bedeutet, dass die Eingangs- und Ausgangskreise galvanisch voneinander getrennt sind. Diese werden auch als Steuerkreis und Betriebskreis bezeichnet. An den Ausgangskontakten liegt keine Spannung an und es fließt kein Strom. Hier ändert sich je nach Steuerkreis nur der Zustand oder der Widerstand. Der Ausgang ist in der Regel die beiden Kontakte eines Öffners oder Schließers - zum Beispiel von einem Relais.

Für den OLYMPUS bieten wir neben den potentialfreien Kontakten bereits parametrisierte Schnittstellen an, die den Kabelbedarf reduzieren und digitale Signale direkt vom Flottenmanagementsystem senden. Für den SHERPA ist dies in Vorbereitung.

Mittels dieser funktionalen Schnittstellen zwischen dem Aufzug und dem FTS können folgende Informationen ermittelt und ausgetauscht werden:

  • Beladungszustand des Fahrerlosen Transportfahrzeugs
  • Identifikation des Ladehilfsmittels/Transportguts (z.B. RFID oder Barcode)
  • Konturenkontrolle (Kontrolle der kritischen Abmessungen des Transportguts/Ladehilfsmittels)
  • Gewichtskontrolle
  • Verschlusskontrolle (z.B. bei Rollcontainern, Gitterboxen)

Zur Gewährleistung eines vorschriftsmäßigen, sicheren und störungsfreien Betriebs des Aufzugs und des FTS sollte man sich möglichst an Normen und Standardabmessungen orientieren. Dadurch ergeben sich folgende Vorteile: die Verwendung von bereits standardisierten Lastaufnahmemitteln, eine einfache Realisierbarkeit und damit geringere Kosten.

Kann mein AMR/FTS-Modell mit einem Lastenaufzug transportiert werden?

Es gibt Hunderte verschiedener FTS- und AMR-Modelle, Formen und Größen. Ausschlaggebend für die Entscheidung ob ein Modell für den Transport in einem automatisierten Güter oder Lastenaufzug geeignet ist, sind  die Nennlast, die Rollen- oder Räderanordnung und die Bodenfreiheit.

Unsere Experten für Güter- und Lastenaufzüge helfen Ihnen gern bei der Auswahl des richtigen Aufzuges. Nehmen sie jetzt Kontakt auf!

Welcher Lastenaufzug ist der richtige für meinen Betrieb?

Je nach Ihren Bedürfnissen kann ein SHERPA oder OLYMPUS der richtige Aufzug für Sie sein. Zu den wichtigsten Kriterien zählen die Schwere und Größe der Last, sowie die Förderhöhe. Diese haben zudem auch Auswirkungen auf die maximale Kabinengröße, die neben der maximalen Nennlast, der minimalen Schachtgrubenmaße und Schachtkopfgröße ebenfalls eine Rolle spielen.

Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem praktischen Planungsleitfaden und im White Paper zur richtigen Bemaßung eines Güter- oder Lastenaufzuges. Darüber hinaus sind unsere Experten immer für Sie da, um Ihnen zu helfen, die beste Lösung zu finden.

 

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