WIR MACHEN BEWEGUNG

MAX3

Halb-
automatisches Parksystem

MAX3 – halbautomatisches Parksystem für eine dritte Parkebene auf gleicher Grundfläche

Parken über und unter dem Einfahrtsniveau

Viele Wohn- und Quartiersprojekte müssen eine hohe Stellplatzanzahl auf einer knappen Grundfläche unterbringen. Zwei Parkebenen reichen dafür nicht immer aus, während sich die Grundfläche selbst nicht vergrößern lässt.

Im Vergleich der halbautomatischen Parksysteme ist MAX3 besonders relevant, wenn auf derselben Grundfläche eine dritte Parkebene entstehen soll und dafür Bauhöhe in Grube und Gebäude zur Verfügung steht. So entstehen auf der Grundfläche einer Stellplatzreihe drei Parkebenen mit 5 bis 29 Stellplätzen.

Projekt besprechen

Was ist Swiss-Park MAX3?

Swiss-Park MAX3 ist ein halbautomatisches Parksystem, das Stellplätze in einer Anlagenreihe auf drei Parkebenen organisiert: in einem Obergeschoss, auf dem Einfahrtsniveau und in einer Baugrube darunter. Der Fahrer parkt das Fahrzeug selbst ein, während die Parklösung die Plattformen bewegt und den angewählten Stellplatz auf Einfahrtsniveau bereitstellt. Jedes Fahrzeug bleibt unabhängig erreichbar. So lässt sich vorhandene Fläche effizienter nutzen als mit klassischen Einzelstellplätzen, ohne den Parkvorgang vollständig zu automatisieren. Swiss-Park ist ein Unternehmen von Lödige Industries.

Technische Daten ansehen

Ihre Vorteile auf einen Blick

MAX3 organisiert Stellplätze über drei Parkebenen und erschließt damit zusätzlichen Parkraum in der Höhe.

Hohe Stellplatzdichte auf kleiner Grundfläche
Stellplätze über drei Parkebenen organisiert
Jedes Fahrzeug unabhängig erreichbar
Waagerecht befahrbare Plattformen
5 bis 29 Stellplätze in einer Anlagenreihe
Plattformbreiten bis 270 cm für komfortables Ein- und Ausparken
Höhere Stellplatzlasten mit der verstärkten Ausführung
Geräuscharme Hydraulik- und Antriebstechnik
Wirtschaftliche Alternative zur Vollautomatisierung

Komfort, Technik & Planung

Halbautomatische Parksysteme verbinden die aktive Nutzung durch den Fahrer mit systemseitiger Stellplatzorganisation. Die folgenden Informationen zeigen, wie Komfort, Parkvorgang, technische Eckdaten und Planungshilfen für die erste Projektbewertung eingeordnet werden können.

Komfort & Nutzerfreundlichkeit

EigenschaftWert
Parken erfolgt durch
ÜbergabeebeneEinfahrtsniveau
Rampe erforderlichprojektabhängig, abhängig von Gebäudeerschließung und Einbaukonzept
Zugang zur Parkebenenicht erforderlich, Ein- und Ausfahrt erfolgen auf Einfahrtsniveau
Unabhängiges Parkenja
Nutzerkomfortwaagerecht befahrbare Plattformen, Bedienkomfort abhängig von Plattformbreite, Fahrgassenbreite und Zufahrt
PlattformausführungPlattformbreite bis 270 cm, Standardausführung oder verstärkte Ausführung
FahrzeugpositionierungPositionierhilfe auf jedem Stellplatz
BedienungBedientableau zur Anwahl des gewünschten Stellplatzes
Nutzergruppeauf eine feste Nutzergruppe ausgelegt, bei wechselnden Nutzern konstruktive Anpassungen an der Anlage
TorbetätigungSchiebetore serienmäßig manuell, optional mit Elektroantrieb; Rolltore mit Elektroantrieb
SicherheitslogikPlattformbewegung nur hinter verriegelten Toren, Freigabe erst nach Erreichen der Parkposition und Sicherung aller Absturzöffnungen
E-Mobilitätprojektabhängig zu prüfen

Legende:

Fahrer

Parklösung

Projekt besprechen

Parkvorgang

RichtungParkschrittErfolgt durchBeschreibung
Stellplatzanwahl
Der Fahrer wählt seinen Stellplatz am Bedientableau aus. Alle Tore müssen dabei geschlossen sein.
Stellplatzbereitstellung
Die Parklösung verschiebt die Plattformen im Erdgeschoss und bringt den angewählten Stellplatz auf Einfahrtsniveau.
Freigabe
Das Tor lässt sich öffnen, sobald der Stellplatz seine Parkposition erreicht hat und alle Absturzöffnungen gesichert sind.
Fahrzeugeinfahrt
Der Fahrer fährt auf die Plattform und richtet das Fahrzeug an der Positionierhilfe aus.
Stellplatzorganisation
Nach dem Schließen des Tores bewegt die Parklösung die Plattform in ihre Parkposition. Das Fahrzeug steht gesichert auf seinem Stellplatz.
Fahrzeuganforderung
Der Fahrer fordert seinen Stellplatz am Bedientableau an.
Fahrzeugbereitstellung
Die Parklösung bringt den Stellplatz auf Einfahrtsniveau und gibt das Tor frei.
Fahrzeugausfahrt
Der Fahrer fährt das Fahrzeug aus dem System.
Grundstellung
Die Parklösung nimmt die Grundstellung wieder ein. Darin ist eine Plattform des Untergeschosses auf Einfahrtsniveau angehoben und deckt die Grube ab.

Legende:

Einparken

Ausparken

Fahrer

Parklösung

Technische Daten

Die Werte hängen von Typ, Fahrzeughöhen und Torausführung ab. Ein Raster ist eine Stellplatzachse mit drei übereinanderliegenden Parkebenen.

EigenschaftWert
Systemdaten
ProdukttypMAX3 / MAX3-R
Technologieklassehalbautomatisches Parksystem
Parkprinzipunabhängiges Parken, Pkw über und nebeneinander
ParkebenenUntergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss
Stellplatzanzahlab 5 Stellplätzen, Anlagenbreite bis 10 Raster, in der größten Anordnung bis 29 Stellplätze*
BewegungslogikPlattformen in Unter- und Obergeschoss vertikal, Plattformen im Erdgeschoss horizontal
BedienungBedientableau zur Stellplatzanwahl
Gebäudeanforderungen
Grubentiefe175, 200 oder 230 cm je Typ
Gebäudehöhe325 bis 435 cm je Typ und Fahrzeughöhen
Anlagenlänge550 cm für Pkw bis 5,0 m, 570 cm für Pkw bis 5,2 m, Maßtoleranz +5/-0 cm
AnlagenbreiteAnzahl Raster mal Rasterbreite plus 20 cm, Rasterbreite 250 bis 290 cm je Plattformbreite
Fahrgassenbreite650 cm empfohlen, Mindestmaß nach örtlicher Garagenverordnung
TorlösungSchiebetor oder Rolltor, Auswahl nach DIN EN 14010, Durchfahrtshöhe 210 bis 230 cm
TorbetätigungSchiebetore serienmäßig manuell, optional mit Elektroantrieb; Rolltore mit Elektroantrieb
Zufahrtmaximal 3 % Gefälle, maximal 5 % Steigung
ElektroHydraulikaggregat 3,0 kW, Drehstrom 230/400 V; Hauptschalter und Schaltschrank projektbezogen zu planen
Schallschutzmaximal 30 dB(A) in Wohn- und Schlafräumen nach DIN 4109-1, erhöhter Schallschutz 25 dB(A) nach DIN 4109-5; erreichbar nur mit Schallschutzpaket nach Angebot und bauseits bewertetem Schalldämm-Maß von mindestens 57 beziehungsweise 62 dB
Fahrzeugdaten
Fahrzeughöhe Erd- und Obergeschoss150 bis 205 cm, im Erdgeschoss mindestens so hoch wie in Unter- und Obergeschoss
Fahrzeughöhe Untergeschoss150, 175 oder 205 cm je Typ, jeweils 25 cm unter der Grubentiefe
Fahrzeuglänge500 bis 520 cm
Fahrzeugbreite190 cm bei Plattformbreite 230 cm, breitere Fahrzeuge bei breiterer Plattform
Plattformbreitebis 270 cm, empfohlen 250 bis 270 cm
Stellplatzlast2000 kg mit MAX3, 2600 kg mit MAX3-R
Radlastmaximal 500 kg mit MAX3, maximal 650 kg mit MAX3-R

*Der Höchstwert ergibt sich aus der maximalen Anordnung von zehn Rastern abzüglich des Leerplatzes auf Einfahrtsniveau.

Detaillierte Maße, Lasten und Planungsangaben finden Sie im Produktdatenblatt.

Wann ist MAX3 die geeignete Lösung?

MAX3 eignet sich für Mehrfamilienhäuser, Wohnanlagen und Quartiere sowie urbane Nachverdichtung, wenn auf einer knappen Grundfläche mehr Stellplätze organisiert werden sollen, als sich mit klassischen Einzelstellplätzen auf derselben Fläche anordnen lassen. Die Stellplatzorganisation über drei Parkebenen erschließt zusätzlichen Parkraum in der Höhe und hält jedes Fahrzeug unabhängig erreichbar. In der Standardausführung ist das System auf eine feste Nutzergruppe ausgelegt; bei wechselnden Nutzern, etwa beim Kurzzeitparken in Bürogebäuden oder Hotels, sind konstruktive Anpassungen an der Anlage vorzusehen.

Bauliche Voraussetzung ist eine Baugrube unter dem Einfahrtsniveau, dazu Bauhöhe für ein Obergeschoss darüber. Entscheidend ist, dass beides früh feststeht. Die Grubentiefe beträgt je Typ 175, 200 oder 230 cm, die Gebäudehöhe darüber 325 bis 435 cm. Die zulässige Fahrzeughöhe liegt zwischen 150 und 205 cm und muss im Erdgeschoss mindestens den Fahrzeughöhen in Unter- und Obergeschoss entsprechen. Welche Auslegung passt, richtet sich außerdem nach Stellplatzbedarf, Fahrzeugabmessungen, Plattformbreite, Fahrgassenbreite und Zufahrt.

Projekt besprechen

Anwendungsmöglichkeiten

Mehrfamilienhäuser

In Mehrfamilienhäusern wird der Stellplatznachweis häufig zum begrenzenden Faktor der Planung. MAX3 eignet sich, wenn auf der vorhandenen Grundfläche mehr Stellplätze entstehen sollen, als sich mit klassischen Einzelstellplätzen anordnen lassen, und wenn Grube und Gebäudehöhe für drei Parkebenen zur Verfügung stehen. Jeder Bewohner erreicht sein Fahrzeug unabhängig von den anderen.

Wohnanlagen und Quartiere

Wohnanlagen und Quartiere benötigen viele Stellplätze innerhalb eines klar begrenzten Grundstücks. MAX3 verdichtet die Stellplätze über drei Parkebenen und ist deshalb vor allem für Projekte mit hohem Parkraumbedarf relevant. Für größere Anlagen lässt sich MAX3 mehrreihig mit MAX2M kombinieren. Geprüft werden Stellplatzanzahl, Grubentiefe, Gebäudehöhe, Fahrzeughöhen, Fahrgassenbreite und Zufahrt.

Urbane Nachverdichtung

Bei urbaner Nachverdichtung bleibt die geforderte Stellplatzanzahl hoch, während die verfügbare Grundfläche knapp ist. MAX3 kann geeignet sein, wenn Stellplätze in der Höhe verdichtet werden sollen und der Fahrer weiterhin selbst ein- und ausparkt. Früh zu klären sind Grubentiefe, Gebäudehöhe, die Fahrzeugprofile und die Zufahrtsneigung.

Mixed-Use-Projekte

In Mixed-Use-Projekten treffen Wohnen, Büro und Gewerbe mit unterschiedlichen Fahrzeuggrößen und Nutzungszeiten aufeinander. MAX3 organisiert die Stellplätze systemseitig und schafft dadurch zusätzlichen Parkraum in einem gemeinsam genutzten Grundriss. Für den Wohnanteil mit fest zugeordneten Stellplätzen ist das System direkt geeignet; für Bereiche mit wechselnden Nutzern sind konstruktive Anpassungen an der Anlage vorzusehen.

Alles aus einer Hand – von der Planung bis zur Modernisierung

Lödige begleitet Ihr Projekt über den gesamten Lebenszyklus – von der systemunabhängigen Planung und Umsetzung bis zu Service und Modernisierung.

Planung und Beratung

Die passende Parklösung für Ihr Projekt

Ob mechanisches, halbautomatisches oder vollautomatisches Parksystem: Entscheidend sind die Anforderungen des Projekts. Lödige berät systemunabhängig, bewertet auch bestehende Lösungen anderer Hersteller und entwickelt auf Basis langjähriger Erfahrung und vielfältiger technischer Möglichkeiten ein passendes Parkkonzept.

man working on some electronics
Service und Modernisierung

Parklösungen langfristig zuverlässig betreiben

Regelmäßige Wartung, schnelle Unterstützung im Servicefall und gezielte Modernisierung sichern Verfügbarkeit, Sicherheit und Werterhalt der Anlage. Lödige betreut eigene Systeme ebenso wie Anlagen anderer Hersteller und begleitet Betreiber über den gesamten Lebenszyklus.

Welches Parksystem passt zu Ihrem Projekt?

Senden Sie uns die wichtigsten Eckdaten zu Ihrem Vorhaben oder stellen Sie uns Fragen. Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen.

FAQs

Bei MAX3 parkt der Fahrer sein Fahrzeug selbst auf Einfahrtsniveau ein und aus. Die Stellplatzorganisation übernimmt die Parklösung: Sie verschiebt die Plattformen im Erdgeschoss und hebt oder senkt die Plattformen in Unter- und Obergeschoss, bis der angewählte Stellplatz auf Einfahrtsniveau steht. Der Parkvorgang bleibt nutzergeführt, die Stellplatzorganisation läuft systemseitig.

Alle drei gehören zur Familie der halbautomatischen MAX-Systeme und unterscheiden sich in der Anordnung der Parkebenen. MAX1 nutzt das Einfahrtsniveau und eine Ebene darunter und lässt Fahrzeughöhen bis 245 cm zu. MAX2 nutzt das Einfahrtsniveau und eine Ebene darüber und benötigt keine Grube. MAX3 nutzt alle drei Ebenen und erreicht damit die höchste Stellplatzdichte, bei Fahrzeughöhen bis 205 cm und entsprechend größerer Bauhöhe.

MAX3 ist ab 5 Stellplätzen planbar und lässt sich bis zu einer Anlagenbreite von zehn Rastern erweitern; ein Raster ist eine Stellplatzachse mit drei übereinanderliegenden Parkebenen. Für größere Anlagen lassen sich mehrere Reihen mit MAX2M kombinieren. Die konkrete Eignung hängt von Grundriss, Grubentiefe, Gebäudehöhe, Fahrzeugabmessungen, Fahrgassenbreite und Zufahrt ab.

MAX3 ist für Fahrzeughöhen von 150 bis 205 cm ausgelegt. Welche Höhe im Projekt umsetzbar ist, hängt vom Typ ab: Die Grubentiefe von 175, 200 oder 230 cm bestimmt die zulässige Fahrzeughöhe im Untergeschoss. Zusätzlich gilt, dass die zulässige Fahrzeughöhe im Erdgeschoss mindestens den Fahrzeughöhen in Unter- und Obergeschoss entsprechen muss.

MAX3 nimmt Pkw mit Längen von 500 bis 520 cm auf. Für längere Fahrzeuge und komfortable Nutzung wird eine Grubenlänge von 570 cm empfohlen. Die Plattformbreite reicht bis 270 cm; empfohlen sind 250 bis 270 cm, bei einer Plattformbreite von 230 cm beträgt die zulässige Fahrzeugbreite 190 cm. Für komfortables Ein- und Aussteigen wird zusätzlich eine Fahrgassenbreite von 650 cm empfohlen.

In der Standardausführung ist MAX3 auf eine feste Nutzergruppe mit zugeordneten Stellplätzen ausgelegt, wie sie in Wohngebäuden üblich ist. Für Nutzungen mit wechselnden Nutzern, etwa Kurzzeitparken in Bürogebäuden oder Hotels, sind konstruktive Anpassungen an der Anlage vorzusehen. Das sollte früh in der Planung geklärt werden, weil es Bedienkonzept und Ausführung betrifft.

Wichtig sind Grubentiefe, Gebäudehöhe, Fahrzeughöhen, Plattformbreite, Fahrgassenbreite, Zufahrtsneigung, Torlösung und Sturzhöhe, Elektroanschluss, Position des Schaltschranks, Schallschutz und die bauseitigen Leistungen. Bodenplatte und Wände sind in Beton mit einer Güte von mindestens C20/25 auszuführen. Auch Lüftung, Beleuchtung, Brandschutz und Entwässerung sind früh zu berücksichtigen; die Anlage ist nach Landesbauordnung und Garagenverordnung genehmigungspflichtig.

MAX2 ist relevant, wenn zwei Parkebenen für den Stellplatzbedarf ausreichen und keine Grube vorgesehen oder herstellbar ist. MAX2M ist das mehrreihige System und wird geprüft, wenn mehrere Anlagenreihen hintereinander geplant werden – es lässt sich auch mit MAX3 kombinieren. MAX3 ist besonders relevant, wenn die höchste Stellplatzdichte auf kleiner Grundfläche im Vordergrund steht und die Bauhöhe dafür vorhanden ist.

Welche Alternative könnte ebenfalls passen?

Je nach Projektgröße, Grundriss, Stellplatzbedarf und Komfortanspruch kann auch eine andere Technologieklasse sinnvoll sein. Die folgenden Einstiege helfen bei der ersten Orientierung. Ein Vergleich innerhalb der MAX-Familie steht auf der Übersicht der halbautomatischen Parksysteme.

Soll eine Rampe zur Parkebene ersetzt werden?

Autoaufzüge bewegen Fahrzeuge vertikal zwischen Ebenen und können flächenintensive Rampen ersetzen.

Sollen mehr Stellplätze auf gleicher Fläche entstehen?

Doppelparker verdichten Stellplätze mechanisch und schaffen zusätzlichen Parkraum auf vorhandener Fläche.

Soll die maximale Stellplatzdichte erreicht werden?

Vollautomatische Parksysteme lagern Fahrzeuge automatisch ein und nutzen verfügbare Fläche besonders effizient.

Kontaktformular
Downloads